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Profil

Forschungsstelle Geschichte Kölns


Mit seiner über 2000jährigen Geschichte gebührt Köln in der deutschen Städtelandschaft zweifellos ein besonderer Rang: Als einzige Stadt konnte sich Köln in Antike, Mittelalter und Neuzeit als eine weit über die Region hinaus wirkende Metropole behaupten. Gespiegelt findet sich diese historische Bedeutung trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs in der Topographie ihrer Straßen und Plätze, in den außergewöhnlichen Bau- und Kunstdenkmälern ihrer Kirchen und Bürgerhäuser ebenso wie in den reichen Schätzen ihrer Archive, Bibliotheken und Museen.

Nicht minder beeindruckend sind die seit dem 18. Jahrhundert forcierten Bemühungen um Erhalt, Erschließung und Erforschung dieser Geschichtslandschaft. Gerade in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich das Kölner Interesse an der städtischen Vergangenheit messbar in der Zahl der mit Stadtgeschichte beschäftigten Vereine und Initiativen vervielfacht. Auch die Universität zu Köln leistet traditionell einen wichtigen Beitrag zu diesen Forschungen (zu aktuellen Projekten am Historischen Institut und in der Philosophischen Fakultät vgl. die Unterseiten Kölnprojekte und Kölnforscher*innen). Auch der dramatische Einsturz des Historischen Archivs 2009 und die daraus resultierenden Herausforderungen für das Studium Kölner Geschichte in den kommenden Jahrzehnten lassen eine stärker institutionalisierte Unterstützung seiner Erforschung sinnvoll erscheinen.

Ziele der neuen Forschungsstelle für die Geschichte Kölns sind:

  • neue Forschungen zu Köln anzustoßen
  • dem bestehenden Interesse für Kölner Geschichte an der Universität zu Köln eine Plattform zu bieten
  • das vielfach schon existierende Netzwerk zu außeruniversitären Kooperationspartnern in Archiven, Bibliotheken, Museen und Vereinen in der Stadt zu verstetigen
  • Kölner Themen eine stärkere Aufmerksamkeit in der nationalen wie internationalen Geschichtswissenschaften zu sichern
  • Studierende über lokale Bezüge für die Geschichtswissenschaften zu begeistern
  • neue Forschungserkenntnisse auch an ein nicht-universitäres Publikum zu vermitteln