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Forschungsstelle Geschichte Kölns

Aktuelles

Neues e-Tutorial Geschichte Kölns im Mittelalter

Seit Juni 2019 steht das neue e-Tutorial Geschichte Kölns im Mittelalter auf dem vom Historischen Institut der Universität zu Köln verantworteten Portal www.historicum-estudies.net zur Verfügung. Ziel des Tutorials ist es, über eine Auswahlbibliographie den Einstieg in das eigenständige Arbeiten mit Forschungsliteratur und Quellen zu Kölner Themen und Ereignissen zu erleichtern. Der Fokus liegt auf der Stadtgeschichte, mit in den Blick genommen werden aber auch Universitäts- und Bistumsgeschichte. Das Tutorial versteht sich als Ergänzung zum ‚Leitfaden für das Studium der Mittelalterlichen Geschichte‘, der allgemeines Grundlagenwissen zu den Methoden und Techniken geschichtswissenschaftlichen Arbeitens zu dieser Epoche vermittelt.

100 Jahre Neue Universität zu Köln: Eine Vortragsreihe zu ihrer Geschichte

Zum 100. Gründungsjubiläum der Neuen Universität zu Köln richten sechs Professorinnen und Professoren des Historischen Instituts ihren Blick zurück auf bedeutende Wegmarken, die von der Gründung der alten Universität 1388 bis zur studentischen Protestbewegung um 1968 reichen (vgl. das Programm).

Tagung „Doing History“ in Hamburg

Auf der Tagung „Doing History - Praktiken des Geschichtemachens in transmedialen Geschichtskulturen“, die am 21. und 22. Juni 2019 an der Universität Hamburg stattfindet, spricht Prof. Dr. Christine Gundermann (Universität zu Köln) über eine gemeinsam mit Dr. Christian Hillen (Förderverein Geschichte in Köln e.V.) und Stefan Lewejohann (Kölnisches Stadtmuseum) projektierte Fallstudie mit dem Beispiel Köln zum Thema „Stadtgeschichte machen. Praktiken und Medien der Konstruktion von kommunalen Identitäten“ (vgl. Programm).

 

Archiv

06/2019 Zweites Kolloquium zur Geschichte Kölns

Am 17. Juni 2019 fand das Zweite Kolloquium zur Geschichte Kölns in den Räumen der USB Köln statt. PD Dr. Conradin von Planta berichtete über seine Forschungen zu Kölner Donatoren im Liber benefactorum des Basler Kartäuserklosters. Es folgten zwei Vorträge zum Thema des hundertjährigen Universitätsjubiläums in diesem Jahr: Dr. Heidrun Edelmann referierte über den Einfluss Konrad Adenauers auf die Wiedergründung der Kölner Hochschule im Jahr 1919. Prof. Dr. Ute Planert stellte ein Lehrprojekt anlässlich 100 Jahre Frauenstudium an der neuen Universität Köln vor, dessen Ergebnisse mit dem Sammelband "Alberts Töchter. Kölner Frauen zwischen Stadt, Universität und Republik (1914-1933)" frisch gedruckt vorliegen.    

05/2019 Zweiter Greven-Lunch

Am 16. Mai 2019 fand unter der Gastgeberschaft der Irene und Sigurd Greven Stiftung der zweite „Greven Lunch“ statt, der jüngere und arriviertere Köln-Forscher*Innen insbesondere zur Stadtgeschichte der Vormoderne sowohl aus der Universität als auch der Stadt besser miteinander vernetzen soll. Als Impuls am Anfang berichtete Dr. Manuela Beer, stellvertretende Direktorin des Museum Schnütgen, über die Herausforderungen und Chancen heutiger Ausstellungskonzeptionen zur Epoche des Mittelalters.

03/2019 Erster Greven-Lunch

Am 28. März 2019 luden die Forschungsstelle Geschichte Kölns an der Universität zu Köln und das Historische Archiv des Erzbistums Köln in Kooperation mit der Irene und Sigurd Greven-Stiftung erstmals zu einem mittäglichen Get together in das Kölner Greven-Haus ein. Ziel der neuen Veranstaltungsreihe der „Greven Lunchs“ soll sein, mit Blick auf die Erforschung der Stadtgeschichte vor allem der Vormoderne die Akteure aus der Universität und aus den städtischen Institutionen bzw. der Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen, also zu „netzwerken“. Den Impulsvortrag zu Beginn des ersten „Greven Lunchs“ übernahm Dr. Thomas Otten, Gründungsdirektor von „MiQua – LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“.

01/2019 Hermann Weinsberg zum 500. Geburtstag

Am 8. Januar 2019 lud der Förderverein Geschichte in Köln zu einer Lesung aus den autobiographischen Aufzeichnungen, in denen der Kölner Ratsherr Hermann Weinsberg seit 1518 über sein Leben und die Ereignisse seiner Heimatstadt Köln berichtete, in die Kirche St. Georg am Waidmarkt unweit von Weinsbergs einstigem Wohnhaus ein. Gelesen und kommentiert wurden die Passagen von Dr. Mario Kramp, Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, und Dr. Joachim Oepen, stellvertretender Archivleiter am Historischen Archiv des Erzbistums Köln. Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem Diözesanzentrum für Hörbehinderte/Pfarrgemeinde St. Georg, Köln, der Historischen Gesellschaft Köln und der Forschungsstelle Geschichte Kölns.

11/2018 65. Band der Zeitschrift „Geschichte in Köln“

Im 65. Band von „Geschichte in Köln. Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte“, erschienen im November 2018, erinnern mehrere Beiträge an die Gründung der Forschungsstelle Geschichte Kölns im Sommer 2018: Franz-Josef Arlinghaus publiziert seinen Festvortrag zur Eröffnung am 7. Juni unter dem Titel „Was ist ein Kölner? Bürgerschaft, kommunales Gerichtswesen und Zugehörigkeit im 15. Jahrhundert“. Letha Böhringer und Joachim Oepen bilanzieren den Auftaktworkshop „Kosmos Köln“ vom 8. Juni; die Referentin Thea Fiegenbaum stellt ihr Promotionsprojekt zu den Waisen- und Findelkindern in Köln um 1800 außerdem in einem ausführlicheren Beitrag vor. Carla Meyer-Schlenkrich und Karl Ubl skizzieren die Anlässe und Anstöße zur Gründung der Forschungsstelle und stellen aktuelle Projekte und künftige Pläne vor. Mit Werner Eck, Gudrun Gersmann, Kim Opgenoorth und Werner Tschacher sind weitere Autorinnen und Autoren aus dem Historischen Institut mit Themen von der römischen Provinz Germania des ersten Jahrhunderts vor Christus bis zum Rheinland im Dritten Reich vertreten.

11/2018 Erstes Kolloquium zur Geschichte Kölns

Am  12. November 2018 startete die Reihe der „Kolloquien zur Geschichte Kölns“: Als auswärtiger Gast stellte Prof. Dr. Marc von der Höh (Universität Rostock) seine Forschungen über die Kölner Schreinsbücher des Mittelalters vor. Die Leiterin der Rheinischen Abteilung in der USB, Dr. Christiane Hoffrath, referierte über diesen Sammelschwerpunkt der USB und seine Perspektiven. Saskia Klimkeit führte in die Ergebnisse ihrer bei PD Dr. Werner Tschacher entstehenden Masterarbeit über die Kölner theologische Fakultät zwischen 1470 und 1520 ein. Dr. Letha Böhringer, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Karl Ubl, berichtete über ihr in der Konzeptionsphase befindliches Projekt zu Köln nach der Schlacht von Worringen 1288. 

09/2018 blog // zeitenblicke berichtet über die Forschungsstelle

Am 18. September 2018 hat der „blog // zeitenblicke“ am Kölner Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit von Prof. Dr. Gudrun Gersmann einen Beitrag über die Gründung der Forschungsstelle Geschichte Kölns gepostet. Lesen Sie unter: http://www.blog-zeitenblicke.uni-koeln.de/neue-forschungsstelle-zur-geschichte-koelns-eroeffnet/  

06/2018 Workshop „Kosmos Köln“ im Greven-Haus

Am Freitag, 8. Juni 2018, nahm die Forschungsstelle Geschichte Kölns ihre Arbeit mit einem Workshop unter dem Titel „Kosmos Köln. Stadtgeschichte in den Geschichtswissenschaften der Vormoderne“ auf. Das Programm der Veranstaltung in den Räumen des Greven-Hauses Kölns (Neue Weyerstraße 1-3) war zweigeteilt: Am Vormittag stellten zehn junge Forscherinnen und Forscher ihre Abschlussarbeiten bzw. Promotionsvorhaben zu Kölner Themen in kurzen Projektskizzen vor. Am Nachmittag schloss sich eine Podiumsdiskussion mit arrivierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an, mit dem Ziel, Stand und Desiderate bzw. Entwicklungspotential einer auf Kölner Ereignisse wie vor allem auch Kölner Objekte fokussierten Geschichtsschreibung auszuloten und zu debattieren.


06/2018 „Was ist ein Kölner?“ Eröffnung der Forschungsstelle Geschichte Kölns

Am Donnerstag, 7. Juni 2018, wurde die Forschungsstelle für die Geschichte Kölns mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Franz-Josef Arlinghaus (Universität Bielefeld) zum Thema „Was ist ein Kölner? Bürgerschaft, kommunales Gerichtswesen und Zugehörigkeit im 15. Jahrhundert“ eröffnet.