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Forschungsstelle Geschichte Kölns

Köln-Projekte an der Universität zu Köln

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über Forschungsvorhaben mit einem Köln-Schwerpunkt am Historischen Institut und an der Philosphischen Fakultät der Universität zu Köln. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf neue Projekte aufmerksam machen (Kontakt: c.meyer-schlenkrich@uni-koeln.de).
 

Historisches Institut: Abteilung für Mittelalterliche Geschichte

Buchprojekt "Geschichte Kölns im Frühmittelalter" von Prof. Dr. Karl Ubl

Mit dem Band "Köln in römischer Zeit" von Prof. Dr. Werner Eck, erschienen im Jahr 2004, begann die auf 13 Bände angelegte große Stadtgeschichte, die die Historische Gesellschaft Köln e.V. im Greven-Verlag herausgibt. Prof. Dr. Karl Ubl wird im zweiten Band über Köln im Frühmittelalter die Zeit von der Mitte des 5. Jahrhunderts bis 1074/75 in den Blick nehmen. Eine Übersicht über die schon publizierten und die noch geplanten Titel finden Sie hier.

Band für den Niederrhein im "Repertorium der deutschen Königspfalzen"

Schon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das „Repertorium der deutschen Königspfalzen“ begonnen, in neun Bänden regional geordnet die Herrscheraufenthalte der römisch-deutschen Könige bis etwa 1250 auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik zu erfassen und grundsätzlich aufzuarbeiten. Nun wird eine Equipe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität zu Köln und der Ruhr-Universität Bochum den Band für den Niederrhein bearbeiten. Damit rückt eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und eine der für die deutschen Könige wichtigsten Regionen im Nordwesten des Reichs in den Fokus (s. Karte).

 

Historisches Institut: Abteilung für Neuere Geschichte

Projekt "Wallraf digital" am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gudrun Gersmann

Forschungsvorhaben zum "Physikalischen Kabinett" aus der Sammlung der Kölner Jesuiten am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gudrun Gersmann

Alberts Töchter. Kölner Frauen zwischen Stadt, Universität und Republik

Das Jahr 1919 markierte für Frauen eine doppelte Premiere: Sie waren nicht nur zum Studium an der neuen Kölner Universität, sondern erstmals auch zur Wahlurne zugelassen. Wie es Studentinnen, Doktorandinnen und anderen Kölnerinnen zwischen Aufbruchsstimmung und Nachkriegsnot erging, erforscht seit 2017 ein studentisches Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Planert. Im Sommer 2019 werden die Ergebnisse als Buch veröffentlicht.

Nachlass Alfred Haehner

Der Kölner Militärarzt Dr. med. Alfred Haehner (1880-1949) praktizierte von November 1919 bis Februar 1924 als Leibarzt Kaiser Wilhelms II. und Kaiserin Auguste Viktorias im niederländischen Exil und führte über den gesamten Zeitraum seiner Tätigkeit hinweg akribisch Tagebuch. Sein umfangreicher Nachlass wird als kommentierte kritische Edition künftig die Arbeit mit dieser historischen Quelle ersten Ranges ermöglichen (Lehrstuhl Prof. Dr. Ute Planert, Bearbeiter Dr. Florian Schönfuß).

Forschungsprojekt "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919"

Im Jahr 2019 begeht die Universität zu Köln den 100. Jahrestag ihrer Wiedergründung. Aus diesem Anlass wird die Geschichte der Universität seit 1919 bis in die Gegenwart hinein umfassend wissenschaftlich aufgearbeitet. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei den Professoren Ralph Jessen, Habbo Knoch und Hans-Peter Ullmann vom Historischen Institut.

 

Kunsthistorisches Institut: Kunstgeschichte und Kunstmarkt

Erschließung des Archivs der "Ultimate Akademie" am Lehrstuhl von Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck

Die Ultimate Akademie ist eine freie Kunsthochschule, die 1987 von dem US-amerikanischen Künstler Al Hansen und der deutschen Performancekünstlerin Lisa Cieslik in Köln gegründet wurde. Seit Juni 2018 befindet sich ihr privates Archiv im Bestand des Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK). Geplant ist eine dreiteilige Lehrveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ZADIK, durch die die Bestände nicht nur gesichtet, erschlossen und teildigitalisiert werden (Übung im Sommersemester 2019), sondern die im Sommersemester 2020 auch in einer Ausstellung münden soll.

Forschungsprojekt: "Art | GALLERY GIS | Cologne" von Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck

Das "ART | GALLERY GIS | COLOGNE" – seit März 2017 unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck  entwickelt – versteht sich  als Beitrag und Instrument zur Untersuchung der Genese des Formats Kunstmesse für moderne und zeitgenössische Kunst (s. Kurzinformation unter URL: http://khi.phil-fak.uni-koeln.de/38852.html). Im Rahmen Projektes wird auf empirischer Basis die Genese der Zusammensetzung der in den ersten 30 Jahren auf der Kunstmesse Kunstmarkt Köln->Art Cologne ausstellenden Galerien verfolgt. Anhand eines Datensets der Standorte sämtlicher, seit Beginn 1967 bis 1997 beteiligter Galerien kann so unter anderem der Frage nach der Internationalisierung des Kunstmarkt Köln->Art Cologne nachgegangen werden.