zum Inhalt springen
Forschungsstelle Geschichte Kölns

Kölnforscherinnen und -forscher an der Universität

Die alphabetisch sortierte Aufstellung versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Historischen Institut und an der Philosphischen Fakultät der Universität zu Köln, die zur Kölner Geschichte arbeiten. Wir sind dankbar, wenn Sie Kolleginnen und Kollegen aus den Instituten auf diese Plattform aufmerksam machen (Kontakt: c.meyer-schlenkrich@uni-koeln.de)! 

B

Dr. Letha Böhringer (Historisches Institut Köln), Archivarin am Historischen Archiv der Stadt Köln und seit 2014 am Rheinischen Bildarchiv, untersucht vorwiegend anhand der Kölner Urkunden und Schreinsbücher die Beginen und geistlichen Gemeinschaften Kölns (vgl. ein Beispiel unter: https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2014/03/beginen-kirche-christliches-leben).

Dr. Julia Bruch (Historisches Institut Köln), wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters, Schwerpunkt Spätmittelalter, erarbeitet zusammen mit Studierenden und in Kooperation mit Dr. Joachim Oepen (Historisches Archiv des Erzbistums Köln) digitale Editionen Kölner Urkunden.

F

Thea Fiegenbaum, M. A. (Historisches Institut der Universität zu Köln) forscht in ihrem Dissertationsprojekt zu Waisen- und Findelkindern in der Stadt Köln im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Seit April 2018 ist sie Stipendiatin im Integrated Track der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne. Zuvor hat sie an verschiedenen Projekten des Lehrstuhls für die Geschichte der Frühen Neuzeit in Köln mitgearbeitet.

G

Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Historisches Institut Köln, Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit) hat mit ihrem Team das Projekt „Wallraf digital“ initiiert und organisiert. Aktuelle Forschungs- und Publikationsvorhaben zur Kölner Geschichte des späten 18. Jahrhunderts betreffen das Physikalische Kabinett der Kölner Jesuiten, die Sammlungen des Barons von Hüpsch sowie die Neugründung des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds.

Simon Grigo (Historisches Institut Köln) untersucht als wissenschaftliche Hilfskraft im Rahmen eines Forschungsprojektes die Buchbestände des ehemaligen Kölner Jesuitenkollegs, die heute in der Universitäts- und Stadtbibliothek aufbewahrt werden (vgl. "Virtuelle Rekonstruktion der Kölner Jesuitenbibliothek"). In seinem Dissertationsprojekt erforscht er innerhalb dieser Bestände die Bücher, die in der Schulbibliothek der Jesuiten aufgestellt waren.

H

Prof. Dr. Sabine von Heusinger (Historisches Institut Köln, Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters, Schwerpunkt Spätmittelalter) behandelt im Rahmen ihrer Forschung zur Stadt- und Kirchengeschichte auch Kölner Themen.

Dr. Christiane Hoffrath (Universitäts- und Stadtbibliothek Köln) leitet das Dezernat „Historische Bestände und Sammlungen, Bestandserhaltung und Digitalisierung“ der USB. Forschungen und Publikationen zur Bibliotheksgeschichte, (NS-)Provenienzforschung sowie zum Sammlungs- und Prozessmanagement  (s. Publikationsverzeichnis). Lehrbeauftragte für Management historischer Bestände an der TH Köln.

Dr. Harald Horst (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I, Abt. Ältere Sprache und Literatur/Mediävistik), als wissenschaftlicher Bibliothekar verantwortlich für die Handschriften und frühen Drucke der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln (EDDB), forscht und publiziert zur (nicht nur) kölnischen Buch- und Bibliotheksgeschichte sowie zur Kirchen- und Landesgeschichte, organisiert die Handschriften-Symposien der EDDB und gibt deren Tagungsbände heraus (s. Publikationsverzeichnis). Lehrbeauftragter für Kodikologie seit 2010; bietet darüber hinaus Handschriften-Präsentationen und -Workshops für thematisch einschlägige Seminare der UzK an.

J

Markus Jansen, M. A. (Historisches Institut der Universität zu Köln) untersucht in seinem Dissertatiosprojekt den kriegerischen Habitus und die Selbstdarstellung der Kölner Führungsschicht im Spätmittelalter. Seit April 2018 ist er Mitglied im Graduiertenkolleg „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“ und Kollegiat im Integrated Track der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne.

K

Michaela Keim ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut und Mitglied der Forschungsgruppe "Akademische Kulturen und politische Ordnungen: Die Universität zu Köln (1930-1970)" des Projekts "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919". Sie arbeitet in diesem Rahmen an einer Dissertation zur Transformation der Universität zu Köln in den langen 1960er Jahren. Zudem ist sie Mit-Kuratorin der Ausstellung „Köln68! Protest.Pop.Provokation.“, die von Oktober 2018 bis März 2019 im Kölnischen Stadtmuseum gezeigt wurde.

Dr. Andreas Kistner (Historisches Institut Köln), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters von Karl Ubl, hat zusammen mit weiteren ForscherInnen der Universitäten Bochum und Köln die Arbeit am Pfalzenrepertorium Niederrhein aufgenommen. Darin werden etwa 20 Residenz- und Aufenthaltsorte, darunter Köln, der römisch-deutschen Könige bis etwa zum Jahr 1250 nach präzisen Kriterien beschrieben.

Nicola Kresken ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut und Mitglied der Forschungsgruppe "Akademische Kulturen und politische Ordnungen: Die Universität zu Köln (1930-1970)" des Projekts "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919". Sie arbeitet in diesem Rahmen an einer Dissertation zur Geschichte der Berufungen von Professoren an die Universität zu Köln von 1919 bis Mitte der 1950er Jahre.

M

PD Dr. Carla Meyer-Schlenkrich (Historisches Institut Köln), wissenschaftliche Geschäftsführerin der Forschungsstelle Geschichte Kölns, ist Mitglied im Beirat der Rheinland-Pfälzischen Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“, die die Bedeutung einer europäischen Kernregion beiderseits des Rheins von Basel bis Köln für die Herrschaft von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa ins Zentrum rückt (ab September 2020 im Landesmuseum Mainz).

Katharina Müller, M.A. (Kunsthistorisches Institut) forscht seit 2019 in ihrer Dissertation über die Umbauten an der Messe Köln von Adolf Abel anlässlich der großen internationalen Presseausstellung 'PRESSA' 1928 und deren Repräsentations- und Inszenierungsstrategien im öffentlichen Raum. Sie ist zudem Kollegiatin im Integrated Track der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne.

O

Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck (Kunsthistorisches Institut: Kunstgeschichte und Kunstmarkt) forscht u.a. zum Kunsthandel in Köln im 20. Jahrhundert und leitet aktuell das u.a. vom LVR geförderte Projekt „Art | GALLERY GIS | Cologne".

Dr. Joachim Oepen (Historisches Institut Köln), stellvertretender Leiter des Historischen Archivs des Erzbistums Köln, Mitherausgeber von „Geschichte in Köln. Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte“, Vorsitzender des „Fördervereins Geschichte in Köln“, Redaktionsmitglied von „Colonia Romanica. Jahrbuch des Fördervereins Romanische Kirchen Köln", Lehrbeauftrager am Historischen Institut, erarbeitet u.a. zusammen mit Studierenden und in Kooperation mit Dr. Julia Bruch digitale Editionen Kölner Urkunden, betätigt sich bei der Herausgabe des „Nordrheinischen Klosterbuches“ sowie an einer Edition des Memorialbuches von Hermann Weinsberg für St. Jakob.

Prof. Dr. Peter Orth (Institut für Altertumskunde, Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters) wirkt an der Erschließung der Fragmente mittelalterlicher Handschriften in der USB und der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek mit und bereitet eine Untersuchung zu den literarischen Vorbildern der Passio des Kölner Bischofs Agilolf (BHL 145) sowie der Translatio bzw. Miracula Quirini (BHL 7040 / 7041) vor, an die sich eine kommentierte Ausgabe anschließen wird.

P

Prof. Dr. Ute Planert (Historisches Institut der Universität zu Köln, Lehrstuhl für Neuere Geschichte) arbeitet zusammen mit Studierenden an einem Buch über die Geschichte von Kölner Frauen im Umfeld der Universitätsgründung. Aktuelle Forschungs- und Editionsprojekte betreffen Köln in der Weimarer Republik und den Nachlass des Kölner Militärarztes Alfred Haehner, der Wilhelm II. und Auguste Viktoria ins Exil begleitete.

R

Lea Raith M. A. (Historisches Institut der Universität zu Köln) untersucht in ihrem Dissertationsprojekt die Entstehung der Kölner Heiligenlegenden im 10. und 11. Jahrhundert und deren Funktion für die Entwicklung der Vorstellung vom ‚Heiligen Köln‘. Seit April 2019 ist sie Mitglied im Graduiertenkolleg „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“.

Friederike Rupp M. A. (Historisches Institut der Universität zu Köln) untersucht in ihrem Dissertationsprojekt die Büchersammlung der Kölner Sammlers und Gelehrten Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824). Seit April 2017 ist sie Kollegiatin im Integrated Track der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne. Daneben wurde das Projekt 2017 durch ein Zuschussstipendium des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds gefördert.

S

Sebastian Schlinkheider, M.A. (Historisches Institut Köln), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit, hat im multimedialen Forschungs- und Publikationsprojekt "Wallraf digital" mitgearbeitet und forscht im eigenen Dissertationsprojekt zur (vor allem posthumen) Wahrnehmung und Verortung des Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748–1824) in der Geschichtskultur der Stadt Köln.

Dr. Florian Schönfuß (Historisches Institut Köln) hat sich als Kenner des rheinischen Adels einen Namen gemacht und arbeitet nun an der Vorbereitung der Edition der Tagebücher des Kölner Militärarztes Alfred Haehner, der das Leben des letzten deutschen Kaiserpaares im niederländischen Exil dokumentierte.

Enno Schwanke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut. Als Mitglied der Forschungsgruppe "Akademische Kulturen und politische Ordnungen: Die Universität zu Köln (1930-1970)" des Projekts "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919" arbeitet er an einer Dissertation zum Thema Forschung und Lehre an der Universität zu Köln vom Nationalsozialismus bis in die frühe Bundesrepublik.

Henrike Stein, B.A. (Historisches Institut Köln), wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit, arbeitet seit August 2018 im Forschungsprojekt zum Physikalischen Kabinett aus der Sammlung der Kölner Jesuiten, zur Gründung des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds unter Napoleon und zur Geschichte des Stiftens um 1800. Darüber hinaus erforscht sie im Rahmen eines kunstgeschichtlichen Masterarbeitsprojekts ausgewählte Objekte des Physikalischen Kabinetts Köln.

T

Dr. Kerstin Thieler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut und Post-Doc in der Forschungsgruppe "Akademische Kulturen und politische Ordnungen: Die Universität zu Köln (1930-1970)" des Projekts "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919". Sie arbeitet in diesem Rahmen an einer Studie zum Selbstverständnis der Universität zu Köln im Verhältnis zu Stadt, Staat und Politik im 20. Jahrhundert.

U

Prof. Dr. Karl Ubl (Historisches Institut Köln, Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters, Schwerpunkt Frühes und Hohes Mittelalter) schreibt aktuell am Band über das Frühmittelalter in der großen, von der Historischen Gesellschaft Köln herausgegebenen Stadtgeschichte Kölns.